Vom Wiener Kinderrettungswerk zum zweitgrößten privaten Kindergarten- und Hortträger
Der Verein KIWI – Kinder in Wien wurde 1948 als Wiener Kinderrettungswerk gegründet. Zunächst in erster Linie eine Hilfsorganisation, begann der Verein in 1960er Jahren, organisatorische und pädagogische Strukturen aufzubauen. Seinen heutigen Namen erhielt KIWI – Kinder in Wien im Jahr 1985.

Zu starkem Wachstum kam es in den 1990er und 2000er Jahren: mehr Standorte, mehr Kinder, mehr Mitarbeiter*innen. Der Fokus lag dabei stets auf Qualitätsentwicklung, sichtbar insbesondere in der Etablierung der KIWI-Qualitätshandbücher, die sich als verbindlicher Leitfaden der KIWI-Pädagogik verstehen und bis heute beständig weiterentwickelt und verfeinert werden.

Bildungspolitisches Engagement
Seit den 2010er Jahren engagiert sich KIWI verstärkt auf bildungspolitischer Ebene bzw. in der Ausbildung von Pädagog*innen: Als Maßnahme gegen den Fachkräftemangel wurde 2014 gemeinsam mit der Hochschule Koblenz erstmals der Elementarpädagogik-Studiengang BABE+ in Wien angeboten, seit 2025 ist KIWI außerdem (Praxis-)Partner zweiter Studiengänge der Hochschule Campus Wien.
2021 gründete KIWI gemeinsam mit drei anderen privaten Organisationen die Träger*inneninitiative Elementare Bildung Wien. Geeint strebt man, etwa mit der Kampagne #kindergartenbraucht – eine Verbesserung der bildungspolitischen Rahmenbedingungen für die Elementarpädagogik an.
Blick in die Zukunft
Fortgeführt wurde und wird freilich auch die interne Qualitätsentwicklung: Sei es das ganzheitliche Schutzkonzept, seien es neue Abschnitte in den Qualitätshandbüchern, seien es Erweiterungen des KIWI-Unterstützungsnetzwerks. Nachhaltige Weiterentwicklung ist bei KIWI Programm, um Kindern auch in Zukunft die besten Bildungsorte bieten zu können.
Eine ausführliche Vereinsgeschichte ist im Geschäftsbericht des Jubiläumsjahrs 2023 erschienen, der hier heruntergeladen werden kann.